| 1. |
An
einem Freitag, eine halbe Stunde vor Dienstschluss, spricht der
DGL einen Mitarbeiter seiner Dienstschicht an:
"Melden
Sie sich Montag früh um 07.30 Uhr bei mir. Ich möchte
etwas Wichtiges mit Ihnen besprechen. Ansonsten wünsche ich
Ihnen ein schönes Wochenende!"
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1.2 |
Wie wird sich der Mitarbeiter nach dieser Mitteilung fühlen?
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1.3 |
Wie hätte
man die Verunsicherung des Mitarbeiters vermeiden können?
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| 2. |
In
einer Polizeizeitschrift des Landes Nordrhein-Westfalen (Die Streife
4/97,5ff) wurde berichtet, dass einige Dienstgruppen des Bundeslandes
so genannte Partnerschaften für besonders unfallträchtige
Kreuzungen übernommen haben. Die Beamten entwickelten dann eigene
Ideen und Vorstellungen für "ihre Kreuzungen" und
gezielte Überwachungsaktionen. Erste Erfolgsüberprüfungen
haben zu erstaunlichen Ergebnisse geführt: So war der Rückgang
bei Unfällen an "Patenschaftskreuzungen" wesentlich
höher (teilweise bis 40%) als allgemein in der Kreispolizeibehörde.
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2.1 |
Wie ist das Phänomen im Hinblick auf die Motivation zu erklären?
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2.2 |
Welche Ideen
ergeben sich daraus für das Ordnungsamt?
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| 3. |
Der
Dienstgruppenleiter X. ist mit der Art und Weise, wie sein Abteilungsleiter
die gemeinsamen Besprechungen durchführt, nicht einverstanden.
Er fühlt sich benachteiligt, weil er zu selten zu Wort kommt
und seine Vorschläge nicht das nötige Gehör finden.
Er ist der Auffassung, dass sein Abteilungsleiter eine Antipathie
gegen ihn und seine Dienstgruppe hat. Das macht er auch seiner Dienstgruppe
deutlich, wenn er Entscheidungen "von oben" weitergeben
muss.
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3.1 |
Was kann der DGL konkret tun, um den Konflikt einzudämmen?
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3.2 |
Ist das Verhalten des DGL in der eigenen Dienstgruppe akzeptabel?
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Bitte bewerten
Sie folgende Aussagen:
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4.1 |
Als DGL muss
man ein freundschaftliches Verhältnis zu seinen Mitarbeitern
bekommen.
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4.2 |
Als DGL führt man nicht ein Team, sondern muss Einzelbeziehungen zu den Mitarbeitern pflegen.
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4.3 |
Als DGL hat man keine Chancen "schwierige Mitarbeiter" in den Griff zu kriegen, u.a. weil die Autorität fehlt, wirklich etwas zu bewirken.
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4.4 |
Als DGL wird
man durch Vorgesetzte und Instanzen (Kompetenzteam/Stab) eher behindert
als unterstützt, durch die Gesetzes- und Vorschriftenschwemme
ist man schlicht überfordert.
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| 5. |
Der
Leiter des Führungs- und Lagedienstes (LFuL) hatte sich mit
den DGL über Motivationsprobleme der Mitarbeiter in den Schichten
unterhalten. Dabei hatte er mit ihnen vereinbart, dass er in den
nächsten Tagen mit den Mitarbeitern während der unterschiedlichen
Schichten in den Dienststellen sprechen wolle. Während der Frühschicht
entschließt sich der LFul die Mitarbeiter vor Ort zu besuchen
und mit ihnen über ihre Probleme zu reden. Zugleich gewinnt
er dabei einen Überblick über Arbeitsverfahren und Leistungsbereitschaft
der verschiedenen Dienstgruppen. |
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5.1 |
Handelt es sich dabei um eine Kontrolle?
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5.2 |
Wer wird kontrolliert?
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5.3 |
Ist die Art und
Weise der Kontrolle angebracht?
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