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Interaktive Lernaufgaben für DGL/Ausbilder/Mitglieder des Kompetenzteams im Ordnungsamt Frankfurt am Main

Arbeitshinweise: Bitte lesen Sie in aller Ruhe die Aufgabenstellungen und die diesbezüglichen Fragen. Übersenden Sie uns Ihre Lösungsskizzen bis zum 30.06.2007.

    1.
    An einem Freitag, eine halbe Stunde vor Dienstschluss, spricht der DGL einen Mitarbeiter seiner Dienstschicht an:

    "Melden Sie sich Montag früh um 07.30 Uhr bei mir. Ich möchte etwas Wichtiges mit Ihnen besprechen. Ansonsten wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende!"

     

      1.2 Wie wird sich der Mitarbeiter nach dieser Mitteilung fühlen?
      1.3 Wie hätte man die Verunsicherung des Mitarbeiters vermeiden können?
         
    2.

    In einer Polizeizeitschrift des Landes Nordrhein-Westfalen (Die Streife 4/97,5ff) wurde berichtet, dass einige Dienstgruppen des Bundeslandes so genannte Partnerschaften für besonders unfallträchtige Kreuzungen übernommen haben. Die Beamten entwickelten dann eigene Ideen und Vorstellungen für "ihre Kreuzungen" und gezielte Überwachungsaktionen. Erste Erfolgsüberprüfungen haben zu erstaunlichen Ergebnisse geführt: So war der Rückgang bei Unfällen an "Patenschaftskreuzungen" wesentlich höher (teilweise bis 40%) als allgemein in der Kreispolizeibehörde.

     

      2.1 Wie ist das Phänomen im Hinblick auf die Motivation zu erklären?
      2.2 Welche Ideen ergeben sich daraus für das Ordnungsamt?
         
    3.

    Der Dienstgruppenleiter X. ist mit der Art und Weise, wie sein Abteilungsleiter die gemeinsamen Besprechungen durchführt, nicht einverstanden. Er fühlt sich benachteiligt, weil er zu selten zu Wort kommt und seine Vorschläge nicht das nötige Gehör finden. Er ist der Auffassung, dass sein Abteilungsleiter eine Antipathie gegen ihn und seine Dienstgruppe hat. Das macht er auch seiner Dienstgruppe deutlich, wenn er Entscheidungen "von oben" weitergeben muss.

     

      3.1 Was kann der DGL konkret tun, um den Konflikt einzudämmen?
      3.2 Ist das Verhalten des DGL in der eigenen Dienstgruppe akzeptabel?
         
      Bitte bewerten Sie folgende Aussagen:
      4.1 Als DGL muss man ein freundschaftliches Verhältnis zu seinen Mitarbeitern bekommen.
      4.2 Als DGL führt man nicht ein Team, sondern muss Einzelbeziehungen zu den Mitarbeitern pflegen.
      4.3 Als DGL hat man keine Chancen "schwierige Mitarbeiter" in den Griff zu kriegen, u.a. weil die Autorität fehlt, wirklich etwas zu bewirken.
      4.4 Als DGL wird man durch Vorgesetzte und Instanzen (Kompetenzteam/Stab) eher behindert als unterstützt, durch die Gesetzes- und Vorschriftenschwemme ist man schlicht überfordert.

     

    5. Der Leiter des Führungs- und Lagedienstes (LFuL) hatte sich mit den DGL über Motivationsprobleme der Mitarbeiter in den Schichten unterhalten. Dabei hatte er mit ihnen vereinbart, dass er in den nächsten Tagen mit den Mitarbeitern während der unterschiedlichen Schichten in den Dienststellen sprechen wolle. Während der Frühschicht entschließt sich der LFul die Mitarbeiter vor Ort zu besuchen und mit ihnen über ihre Probleme zu reden. Zugleich gewinnt er dabei einen Überblick über Arbeitsverfahren und Leistungsbereitschaft der verschiedenen Dienstgruppen.
     

     

    5.1

     

    Handelt es sich dabei um eine Kontrolle?
      5.2 Wer wird kontrolliert?
      5.3 Ist die Art und Weise der Kontrolle angebracht?

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